Archiv für die Kategorie ‘Studie’
Januar 27, 2008
Aus einer neuen Studie des Beratungsunternehmens Kienbaum Executive Consultans GmbH geht hervor, dass Personalverantwortliche 42% der Bewerber mangelnde Persönlichkeit vorwerfen. Sogar 45% der Bewerber fehlt es den Personalern nach an Soft Skills, sozialer Kompetenz.
Fachliche Defizite der Bewerber beklagen dagegen nur rund 21%, ein Mangel an Berufserfahrung stört 34% der Verantwortlichen.
Generell beklagen Personalverantwortliche bei Bewerbern eingeschränkte Mobilität und Flexibilität. Insgesamt sei ein Anstieg der Ansprüche seitens der Bewerber bei gleichzeitigem Rückgang der geforderten Leistungen zu beklagen.
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November 28, 2007
10,9 Mrd. Euro Umsatz durch Internethandel erwartet man für das laufende Jahr 2007. Das ist viel wie nie zuvor und zeigt wiedermal, dass das Medium Internet zunehmend an Vertrauen gewinnt.
Die Studie des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (BVH), aus der diese Zahl hervor geht, besagt weiter, dass etwa Zwei Dittel der Umsätze auf Einkäufe wie Bekleidung, Unterhaltungselektronik oder CD’s entfallen, das letzte Drittel auf Dienstleistungen wie Reisetickets oder Software. Am liebsten bestellen die Deutschen Bekleidung und Schuhe, rund 40% der Umsätze entfallen auf diese Warengruppe.
Damit hat das Internet nebenbei die Klassiker Telefon- und Katalogbestellung auf die Plätze zwei und drei verwiesen und ist nun das beliebteste Mittel zur Bestellung im Versandhandel. (Wobei 73% der User allerdings vor der Bestellung immer noch mal gerne einen Blick in den „echten“ Katalog werfen, um sich zu informieren.)
Quelle: Bundesverband des Deutschen Versandhandels
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Juli 16, 2007
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Düsseldorfer Wirtschafts- und Sozialwissentschaftliche Institut (WSI) nach einer Befragung von 2200 Betrieben und 1400 Personalräten.
In neun von zehn Betrieben ist in den letzten zehn Jahren der Stress bei den Arbeitnehmern gestiegen, der Arbeitsaufwand hat sich verlängert, jedoch die Zeit, Arbeiten zu erledigen wurde verkürzt.
Im Schnitt kümmert sich laut der Umfrage gerade mal die Hälfte aller Betriebe um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Je kleiner ein Unternehmen ist, desto weniger wird sich in der Regel um das Wohlbefinden der Angestellten gekümmert. Nur jede achte Firma hat von sich aus vorbeugende Maßnahmen gegen die Überbelastung der Mitarbeiter ergriffen. Dabei fordert das Arbeitsschutzgesetz die Firmenchefs seit seit 1996 dazu auf, die gesundheitliche Belastung der Mitarbeiter regelmäßig zu überprüfen.
Mit der Umfrage verfolgten die Wissenschaftler des WSI zwei Ziele; Zu Einen eine Reform des Arbeitsschutzgesetzes, damit die „Gefährdungsbeurteilung“ in Betrieben nicht länger nur auf Freiwilligkeit beruht und Unternehmen zukünftig verpflichtet sind, sich mehr um die Gesundheit der Angestellten zu kümmern, zum Anderen ist das Ergebniss der Studie ein gewichtiges Gegenargument in der Debatte um Arbeitszeitverlängerung zum Erhalt von Arbeitsplätzen.
Quelle: Süddeutsche online
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Juli 10, 2007

Das Statistische Bundesamt sammelt bekannterweise akribisch Daten und Fakten, so auch Preise. Um Preisentwicklungen zu veranschaulichen hat man übersichtliche Graphen entworfen; der linke Graph zeigt den radikalen Preisanstieg von Tageszeitungen, der rechte (unten) den preislichen Sturz ins Bodenlose von Computerbildschirmen jeweils seit dem 01.01.2001. Weitere Beispiele aus verschiedenen Bereichen im Preismonitor des Statistischen Bundesamtes.
Die Daten des Preismonitors beruhen auf Preisbeobachtungen, die von den Preiserhebern der amtlichen Verbraucherpreisstatistik monatlich in etwa 40.000 Geschäften und Dienstleistungsbetrieben aus 188 Gemeinden in Deutschland durchgeführt werden.
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Juli 10, 2007
Laut einer Kienbaum-Studie zum Thema Managervergütung hat das Unternehmen nun Veröffentlicht, dass vor allem die Führungskräfte der Top-100-Unternehmen (mit mehr als 5 Milliarden Jahresumsatz) seit Ende der 80er Jahre ihre Einnahmen steigerten.
Die Gehälter der Top-Manager stiegen demanch um das rund achtfache von im Schnitt 225.000 Euro im Jahr auf 1,8 Millionen im Jahr.
Betrachtet man die Vergütung der „anderen“ etwa 1.400 von Kienbaum erfassten Aktiengesellschaften in Deutschland, so stiegen die Vorstandsbezüge im Beobachtungszeitraum um durchschnittlich 4,25 Prozent pro Jahr von 132.000 Euro auf 440.000 Euro
Insgesamt kam Kienbaum zu dem Ergebnis, das die Vorstände sämtlicher erfassten Unternehmen in etwa „im Gleichklang“ mit der allgemeinen Lohn- und Gehaltssteigerung stattfand.
Quelle: Kienbaum
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Juli 10, 2007
Das Marktforschungsunternehmen GfK hat in seiner Studie „Challenges of Europe“ nachgefragt: 30 Prozent aller Europäer haben Angst um ihren Arbeitsplatz bzw. nennen Jobsuche als ihr größtes Problem (in Deutschland sind es sogar zwei Drittel der Bevölkerung). An zweiter Stelle steht die Sorge um Preis- und Kaufkraftentwicklung, die Wohnungsituation und Miete sowie Kriminalität und Renten.
Allerdings ist die Besorgnis um die Arbeitsmarktsituation trotz seit 2001 unveränderter Spitzenposition sinkend. Im Vorjahr lag der Wert noch bei Durchschnittlich 37% aller EU-Bewohner.
Quelle: GfK
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Juli 7, 2007
Vier Selbstmorde in zweieinhalb Jahren hat es unter Mitarbeitern des staatlichen französischen Atomkraftwerk-Betreiber EDF gegeben. Den ersten im Jahr 2004; der 49jährige Dominique Peutevynck leidet unter Depressionen, als er wegen einer Netzhautablösung krank geschrieben wird, wirft er sich wenige Tage später vor einen Zug. Der behandelnde Betriebsarzt Dminique Huez sieht in dem Selbstmord und dem hohen Druck, der in der Zentrale des AKW-Betreibers seit einigen Jahren durch Kürzungen von Stellen, Auslagerung von Arbeit und Erweiterung der Aufgabenbereiche und Schichtarbeit auf die Mitarbeiter ausgeübt wird. So habe Peutevynck sich vor seinem Tod regelmäßig über die Verschlechterungen an seinem Arbeitsplatz beklagt.
Zwei Jahre nach Peutevynck bringt sich Jean-Pierre Levaillant mit einem Kopfschuss ums Leben. Auch er arbeitete für die EDF, wenn auch in einer anderen Abteilung. Kollegen sind sich sicher, dass der Arbeitsdruck in dem Unternehmen ihn dazu getrieben haben, er wollte kündigen, heißt es. Drei Monate später erschießt sich eder EDF-Kollege Guy Saldana, wie Peutevynck litt auch er unter starken Depressionen, und auch er sprach wiederholt von zunehmenden Schwierigkeiten am Arbeitsplatz.
Wieder drei Monate später erschießt sich ein vierter Kollege.
Der AKW-Betreiber EDF sieht in den vier Fällen keinen kausalen Zusammenhang zwischen den Selbsttötungen und den Arbeitsbedingungen. Betribsarzt Dominique Huez hingegen hat mittlerweile die Geschäftsführung wegen gesundheitlicher Gefährdung angezeigt.
Der ARD-Weltspiegel berichtet am Sonntag um 19.30 über diese Fälle.
Quelle: tagesschau.de
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Juli 5, 2007
Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen und steigendem Wirtschaftswachstum nimmt die Zahl privater Insolvenzanmeldungen in Deutschland kontinuierlich zu.
Im Jahr 2006 meldeten sich 92 844 private Haushalte bankrott, Bundesweit ist jeder zehnte Erwachsene überschuldet. Insgesamt sind 3,4 Millionen Haushalte nicht mehr in der Lage, ihren Schuldenanforderungen nachzukommen. In den aussichtslosen Fällen kommt es zu Verbraucher-Insolvenzverfahren, gibt es mit den Gläubigern keine außergerichtliche Einigung, so wird im Insolvenzverfahren geklärt, wie der Schuldner über sechs Jahre seine pfändbaren Werte an die Gläubiger abzustottern hat.
Die Ursachen der Überschuldung sind vielfältig. Es gibt so genannte Armutsschuldner, die wegen Arbeitslosigkeit oder sinkenden Einkommens ins Schleudern geraten, aber auch das Konsumverhalten trägt wesentlich zur Zunahme der Fälle bei. Bedenkenlose Kreditvergabe im Privatkundenbereich der Banken oder die vom (Versand-)Handel angebotenen Ratenkäufe machen es den Konsumenten leicht, über ihre Verhältnisse zu leben.
Quelle: Augsburger Allgemeine
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Juni 25, 2007
[Bore out Syndrom; Update:]
Nach einer Schätzung des Gallup-Instituts verursacht die Unproduktivität durch gelangweilte Mitarbeiter im Job jährliche Kosten von 220 Milliarden Euro.
Weitere Links zum Thema hier.
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Juni 23, 2007
Aufgelistet nach Markenwert in Millionen:
- Allianz 23.921 Millionen (+11,4%)
- Telekom 22.685 Millionen (-3,0%)
- DaimlerChrysler 19.699 Millionen (-6,7%)
- Deutsche Bank 19.575 Millionen (+12,7%)
- BMW 17.395 Millionen (+5,6%)
- E.on 14.574 Millionen (+7,7%)
- Post 14.112 Millionen (+17,4%)
- Siemens 12.401 Millionen (-10,6%)
- BASF 12.297 Millionen (+12,9%)
- RWE 11.887 Millionen (-3,4%)
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