Wer gerne liest und über das schreibt, was er gelesen hat, der ist bei Shvoong recht gut aufgehoben. Auf der Seite können Autoren Rezensionen über Bücher, Texte und wissentschaftliche Abhandlungen einstellen und damit Geld verdienen. Auch Übersetzer sind gefragt, die vorhandenen oder eigene Artikel in eine der 34 Sprachen, die Shvoong anbietet, zu übersetzen. Der Verdienst berechnet sich durch die Häufigkeit, mit der ein Artikel gelesen wird. Shvoong finanziert sich allein aus Werbung, wobei 10% der Werbeeinnahmen an die Autoren ausgeschüttet werden und 5% an Übersetzer von Rezesionen. Das Lesen der Artikel ist also kostenfrei.
Es gibt keine Redaktion, die die Zusammenfassungen inhaltlich überprüft. Ob ein Artikel gut oder schlecht ist, entscheiden alleine die Leser per Abstimmung. Sammelt ein Artikel über einen gewissen (nicht genannten) Zeitraum schlechte Bewertungen, wird er aus der Sammlung gelöscht.
Mit der Aufforderung, einen Flyer mit Eingabencodes, die den Ersteller identifizieren, auszudrucken und an öffentlichen Plätzen auszuhängen, bietet Shvoong seinen Kunden sicher ein eher ungewöhnliches Affiliate-Programm. Auch der Aufbau der Seite ist etwas unübersichtlich und bei Anmeldung bietet das Profil eines Autors nur wenig Spielraum, so lässt sich zum Beispiel keine eigene Webseite angeben, und nur vorgefertigte Avatare einfügen. Daz ist die Seite für den IE optimiert, mit Firefox lassen überschneiden sich die Texte unerfreulicherweise. Immerhin fordert Shvoong dazu auf, seinen eigenen Blog zu promoten und ist mit weltweit 99486 Autoren und derzeit 1505477 Artikeln in 34 Sprachen ist es eine der größten literarischen Seiten im Netz.