Archiv für die Kategorie ‘Bore-out’

Wirtschaftliche Verluste durch Boreout-Syndrom

Juni 25, 2007

[Bore out Syndrom; Update:]

Nach einer Schätzung des Gallup-Instituts verursacht die Unproduktivität durch gelangweilte Mitarbeiter im Job jährliche Kosten von 220 Milliarden Euro.

Weitere Links zum Thema hier.

Linksammlung zu Bore-out

Juni 21, 2007

Diagnose Bore-out.

Juni 18, 2007

Der gesundheitliche Gegenspieler zum Burn-out heisst Bore-out; sprichwörtlich „sich Krank-langweilen“.

Was in den Ohren Vieler nach etwas zu gut gemeinter Ursachenforschung klingen mag, ist tatsächlich ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild. Arbeitnehmer, die unterfordert werden, fangen an, sich zu langweilen. Sie fangen an, während der Arbeitszeit um Privates zu kümmern, schieben Aufgaben vor sich her und ziehen ihr Arbeitspensum unbemerkt in die Länge. Bore-out ist in Firmen ein hausgemachtes Problem, durch Unterforderung, Desinteresse, Langeweile, die paradoxerweise gerade dann entsteht, wenn Arbeit extrem verdichtet ist und viele bis zum Umfallen schuften. Denn der Bore-out entwickelt sich im Schatten des Burn-outs: Er wird getrieben von Vorgesetzten, die alle interessanten Arbeiten an sich reißen und ihren Untergebenen nur die Routinejobs lassen, ihnen zu wenig zutrauen, zu wenig Verantwortung geben.

Weil aber Stress zum guten Ton gehört, gehen diese Mitarbeiter nicht einfach im Park spazieren, sondern flüchten sich in ein Verhalten, das Arbeit nur vortäuscht: Sie verteilen ihr Pensum auf eine längere Zeit, als nötig wäre („Flachwalz-Strategie“), oder haben immer eine Präsentation am Bildschirm offen, während sie in Wahrheit Sudoku spielen. Es ist der Beginn eines fatalen Kreislaufs, der den Mitarbeiter unzufrieden, sogar krank macht – und das Unternehmen Millionen kosten kann.
Quelle: manager-magazin