Archiv für die Kategorie ‘Arbeitsmarkt’

Stellenangebot: Der BND sucht…

November 27, 2007

„…freiberufliche MitarbeiterInnen mit hervorragenden Sprachfertigkeiten für asiatische-, arabische- und afrikanische Sprachen und Dialkete sowie Chinesisch und Russisch.“

Es sind sicher Dialekte gemeint.
Insgesamt sucht der BND zur Zeit eine ganze Reihe Übersetzer, Ingeneure, Informatiker u.ä., wer also derzeit auf Jobsuche ist und sich mit einem Tarifgehalt plus „behördenspezifische Zulage“ einrichten kann hier lang.

Eine kleine Einschränkung hat’s: Schwatzhaftigkeit ist nicht erwünscht:
„Bitte behandeln Sie Ihre Bewerbung beim Bundesnachrichtendienst ebenso diskret, wie Sie es von uns erwarten.“

Wer möchte einen Goldbarren haben?

Oktober 15, 2007

Der sollte sich mit Solarenergie auskennen…

Die Firma Deutsche Solar schenkt jedem Experten, der sich in einem der Unternehmen rund um den Globus einstellen lässt, einen 100g-Goldbarren.

Derzeit besonders gesucht wird ein/e Dipl. IngeneurIn Ofenbereich/Kristallzüchtung.

Auf dem Arbeitsmarkt herrscht nach wie vor Fachkräftemangel. Laut einer Umfrage des Handelsblattes suchen über die Hälfte aller Großunternehmen dringend nach gut ausgebildeten Fachkräften. In 12 der 16 Bundesländer kommt zur Zeit im Schnitt lediglich eine Bewerbung auf jede ausgeschriebene Stelle. Ein Trend, der sich fortsetzt: Für die Zukunft sehen Experten einen weiteren steigenden Bedarf an Ingeneuren und IT-Spezialisten bei gleichbleibend stagnierenden Studentenzahlen. Laut einer OECD-Studie ziehen die meisten heute 15-jährigen ein Studium „nicht mal ernsthaft in Betracht“. Der Nachwuchsmangel kommt die Unternehmen teuer zu stehen, Produktionsausfälle und verlangsamte Auftragsbearbeitung werden von den befragten Unternehmern mit durschnittlich fünf bis zehn Prozent des Jahresumsatzes beziffert. Es sollte also nicht wundern, wenn die Goldbarren für Spitzenkräfte zukünftig noch dicker werden.

Ganz oder garnicht.

August 16, 2007

Mittlerweile ist jeder neunte Deutsche unter 65 Jahren auf Unterstützung durch ALG II angewiesen. Das sind Summa Sumarum rund 7,4 Millionen Menschen, rund 1,3 Millionen mehr als 2005, dem Jahr als Hartz IV eingeführt wurde. Damit erreicht die Zahl einen neuen traurigen Höchststand, wobei allerdings erwähnt werden muß, dass nur etwa ein Drittel der Hartz IV – Empfänger tatsächlich arbeitslos sind. Den Hauptteil der Leistungsbezieher machen Ein-Euro-Jobber, Ausbildungsplatz-Suchende, Kranke und Menschen aus, die ihren Lebensunterhalt trotz Arbeit nicht absichern können.

Auf Seiten der Arbeitnehmer hingegen wird in Deutschland mehr gearbeitet, als langfristig für den einzelnen Arbeitnehmer gesund ist; 61 Prozent der Berufstätigen arbeitet länger als die Regelarbeitszeit von 40 Stunden in er Woche und 25 Prozent arbeiten sogar bis zu 48 Stunden und mehr. Nach der repräsentativen Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BIBB) fühlt sich zudem jeder Siebte am Arbeitsplatz unterfordert und jeder Sechste überfordert.

Quelle: Der Tagesspiegel

Migrationshintergrund erschwert Arbeitsplatzsuche

Juli 12, 2007

Wie u.A. die Financial Times berichtet, hat die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund bemängelt. Sprachbarrieren und Diskriminierung seien Ursache dafür, das die Beschäftigungschancen für Ausländer und Eingebürgerte in Deutschland schlechter seien als in den meisten anderen Ländern, so der Bericht der Organisation.

Die OECD empfahl für die Verbesserung der Situation für Migranten eine ganze Palette an Maßnahmen; darunter auch die anonymisierung der Lebensläufe, um sich vor Vorurteilen der Arbeitgeber zu schützen. Auf dem derzeit stattfindenden Integrationsgipfel, auf dem auch ein Nationaler Integrationsplan vorgestellt werden soll. Der Plan sieht auch Selbstverpflichtungen der Wirtschaft vor, Migranten stärker zu fördern

Mit einem Anteil von 12% leben in Deutschland mehr Menschen mit Migrationshintergrund, als in allen anderen 24 Industrienationen.

Quelle: FTD

Hochschulabsolventen fehlen berufsspezifische Kenntnisse

Juli 10, 2007

Der Deutschlandfunk meldet, deutsche Arbeitgeber stellen Hochschuhlbsolventen schlechte Zeugnisse aus. Nicht nur die Altersverschiebung ist schuld an dem vielerorts prophezeitem zukünftigen Fachkräftemangel, auch die nicht zureichende Ausbildung an Universitäten und Hochschulen bereiten den Arbeitgebern Kopfzerbrechen.

BDA, BDI und Bundesforschungsministerium haben daher bereits ein Memorandum mit dem Titel „fit für den Job“ erarbeitet. Darin wird erläutert, wie Studierende und Wirtschaft zukünftig enger zusammen arbeiten sollen, um Hochschulabgängern den Einstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern.

Bislang fehle den Neueinsteigern jedoch grundlegende Kenntnisse, die für die jeweilige Stelle erforderlich seien. Unter Anderem mehr Praktika und Auslandssemester sollen das ändern.

Quelle: Deutschlandfunk

Mitarbeitermangel in der Online-Gaming-Branche

Juli 4, 2007

„Die Nachfrage übersteigt zurzeit das Angebot.“ heisst es derzeit aus der boomenden i-Gaming-Branche. Kreative Köpfe werden händeringend gesucht und haben gute Aussichten auf überdurchschnittlich gut bezahlte Jobs. Gerade wer sich in der Szene bereits auskennt und über e-Commerce-Kenntnisse verfügt, oder sich im On- und Offline-Marketing auskennt, ist gefragt.

Online-Gambling ist (noch) eine Männer-Domäne, Frauen sind bislang in der Unterzahl. Dabei suchen viele Unternehmen gerade weibliche Mitarbeiter „Die Karrieremöglichkeiten für Frauen mit den nötigen Kenntnissen sind derzeit womöglich besser als die für Männer“, um das Angebot „aus der weiblichen Perspektive“ zu gestalten und so auch für Frauen attraktiver zu machen.

Eine gewisse Ortsungebundenheit sollte man allerdings mitbringen; die meisten Unternehmen haben ihren Firmensitz aus rechtlichen Gründen an exotischen Orten wie der Karibik oder den Kanalinseln verlegt.

via Focus online

SES – Senior Experten Service

Juli 3, 2007
„Der Senior Experten Service (SES), Stiftung der deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit, ist eine gemeinnützige GmbH. Seit mehr als 24 Jahren leistet der SES mit aus dem Berufsleben ausgeschiedenen Fachleuten Hilfe zur Selbsthilfe – ehrenamtlich, schnell und pragmatisch. Finanzielle Unterstützung erhält der SES durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Senior Expertinnen und Experten stellen ihr Fachwissen ehrenamtlich zur Verfügung und sind durch ihre beruflichen Erfahrungen und Fähigkeiten gute Botschafter der deutschen Wirtschaft: Ihre Einsätze können zu Exportaufträgen führen, verbessern die Lebensbedingungen der Bevölkerung und sichern langfristig Arbeitsplätze – überall auf der Welt.“

Senior Expertinnen und Experten des SES haben bis Ende Mai 2007 schon 621 Einsätze im Ausland und 108 Einsätze bei Firmen in Deutschland geleistet. Bis Ende Mai 2007 waren beim SES mehr als 7 200 hoch motivierte Senior Expertinnen und Experten aus über 50 Branchen registriert, die bei Anfragen aus dem In- und Ausland helfen können.

Senior Experten sind gefragter denn je, weltweit konnte SES 1318 Experten in verschiedensten Branchen vermitteln. In Deutschland kamen im Jahr 2006 166 zum Einsatz, das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 25%. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen setzen die erfahrenen Fachkräf te gerne und mit großem Erfolg ein.

Quelle: Senior Experten Service

Langanhaltendes Wirtschaftswachstum erwartet

Juni 26, 2007

Das ifo-Institut prognostiziert einen langanhaltenden Wirtschaftsaufschwung, man erwartet ein en Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,6% in 2007 und 2,5% in 2008. ifo-Präsident Hans-Werner Sinn erwartet sogar, dass sich der Aufwärtstrend „mit etwas Glück“ bis zum Ende des Jahrzehnts fortsetzt.

Gleichzeitig werde die Arbeitslosenzahl weiter sinken und 2007 im Jahresdurchschnitt bei 3,8 Mio. und 2008 bei 3,5 Mio. Arbeitslosen liegen. Mit diesen Aussichten ist ein deutlicher Anstieg im Konsumverhalten zu erwarten.

Quelle: Der Tagesspiegel

Der Chef ist schuld…

Juni 21, 2007

…daran, dass deutsche Unternehmen weniger Umsatz pro Arbeitsstunde generieren, als Amerikanische.
In diversen Studien hat das renommierte Londoner Center of Economic Performances (CEP) belegt, das vorallem die strengen hierarchischen Strukturen in deutschen Unternehmen schuld daran tragen, dass europäische Unternehmen in Sachen Produktivität im internationalen Vergleich hinterher hinken.

Investitionen alleine nutzen wenig, wenn man seine Arbeitsweise nicht daran anpasst. „Die US-Unternehmen holen mehr aus ihrer Informationstechnologie heraus“, bestätigt Andreas Hartl, Manager des Softwareriesen Microsoft, die Studienergebnisse. „In den USA sind die Entscheidungswege kürzer. IT-Innovationen werden deshalb viel schneller umgesetzt.“

Die Chefs sind schuld, so das CEP-Ergebnis. Denn die müssten künftig nicht nur selber ihren Kaffee kochen. Sie müssten auch ihre Mails eigenhändig beantworten, und, schlimmer noch, sie verlören einen Teil ihres Informationsvorsprungs vor ihren Mitarbeitern.

(Quelle: Handelsblatt.com)

Working at Google

Juni 17, 2007

Der Internet-Riese Google hat bei Youtube seine eigene Serie hochgeladen:

„Working at Google“:

Diese Marketing-Kampagne soll den Konzern nicht nur allgemein in ein gutes Licht rücken, man will so auch neue potenzielle Mitarbeiter anwerben. In deutschen Google-Niederlassungen sind derzeit 99 Stellen zu vergeben, in Österreich immerhin 4.

Quelle: Youtube/Google