Archiv für die Kategorie ‘Arbeitsamt’

Kontoüberprüfung von ALG II-Empfängern erlaubt

Juli 19, 2007

ALG II-Empfängern droht ab sofort die Kontoabfrage bei Verdacht auf Leistungsmissbrauch.

Bisher haben vorallem die Finanzbehörden, der Zoll und die Polizei auf private Kontobewegungen und -Stände zugegriffen, als Mittel, um Steuerhinterziehung und Geldwäsche zu bekämpfen. Einige Sozialbehörden dürfen seit April 2005 auf diesem Weg Informationen über Kontonummern abfragen, erst neuerdings ist auch die EInsicht der Kontobewegungen erlaubt.

Möglich macht dies die Unternehmnessteuerreform, wie die Zeit berichtet. Demnach müssen die Behörden vor einer Kontoabfrage nicht einmal den Betroffenen informieren, sondern können sich darauf berufen, dass „ein vorheriges Auskunftsersuchen keinen Erfolg verspricht“.

Quelle: Die Zeit

Für Akademiker haben sich die Chancen auf einen Arbeitsplatz im Laufe des Jahres 2006 verbessert.

Juli 6, 2007

Zu diesem Schluss kommt die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit in ihren aktuellen Analysen zum Arbeitsmarkt für Akademiker. Die Ergebnisse für zwölf Berufsgruppen hat die ZAV jetzt in ihrer Online-Publikationsreihe Arbeitsmarkt Kompakt 2007 veröffentlicht.

Nachgefragt sind Akademiker in allen Bundesländern und in vielen Wirtschaftsbranchen – vor allem in kleineren und mittleren Unternehmen. Arbeitgeber suchen insbesondere Ingenieure verschiedener Fachrichtungen, Ärzte, Unternehmensberater, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen. Bei Wirtschafts- und Geisteswissenschaftlern ist die Arbeitslosigkeit deutlich zurückgegangen.

Arbeitsmarkt Kompakt 2007 erscheint für die ausgewählten akademischen Berufsgruppen jeweils in getrennten Ausgaben für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Arbeitsamt: 3 Milliarden Euro mehr

Juli 6, 2007

Die Bundesagentur für Arbeit meldet dank des Konjunkturaufschwungs höhere Einnahmen, als zunächst erwartet. Dank der steigenden Zahl der Versicherungspflichtigen und sinkender Arbeitslosengeld-Zahlungen rechnet die Behörde mit über 5 Milliarden Euro Mehreinnahmen.

Zum Halbjahr liegen die Einnahmen der BA bei 1,34 MIlliarden, zum Jahresende rechnet man mit rund 2,5 bis 3 Milliarden. „Würde die Nürnberger Behörde weitere 2,5 Milliarden nicht in einen Vorsorgefonds für Beamtenpensionen einstellen, läge der Überschuss bei mehr als fünf Milliarden Euro“, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Zentrale Rufnummer für Arbeitssuchende

Juni 7, 2007

Seit dem 1.Mai gibt es bundesweit einheitliche Rufnummern für Arbeitssuchende und Arbeitslosengeld 1-Empfänger. Damit entfällt für Viele der Gang zum Jobcenter, denn über die Rufnummer 01801 – 555 111 kann man nun Montags bis Freitags von 08.00 – 18.00 Uhr Terminabsprachen mit dem zuständigen Arbeitsvermittler machen. Auch die Arbeitssuchenmeldung kann telefonisch erfolgen, die persönliche Meldung wird dann über den vereinbarten termin mit dem Arbeitsvermittler nachgeholt.

Hartz IV-Empfänger werden von dem Angebot allerdings nicht berücksichtigt, sie müssen auch weiterhin den Gang ins nächste Jobcenter auf sich nehmen.

Für Arbeitgeber bietet die Bundesagentur für Arbeit die Rufnummer 01801 66 44 66.
Von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr können insbesondere Arbeitgeber, die bisher noch keinen persönlichen Ansprechpartner mit eigener Durchwahl haben, unter dieser Nummer einen Ansprechpartner erreichen, der speziell Arbeitgeber berät. So können alle Fragen rund um die Besetzung offener Arbeits- und Ausbildungsstellen oder zu Fördermöglichkeiten bei der Einstellung von Arbeitslosen beantwortet werden.

Ein Anruf bei der Agentur für Arbeit kostet 3,9 ct. pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, was den Kosten eines Ortsgespräches bei diesem Anbieter entspricht. Über die Kosten bei anderen Anbietern informiert der jeweilige Netzbetreiber.