Archiv für Januar 2008

Rolling Pin – Exklusive Adresse für exklusive Adressen

Januar 31, 2008

[Trigami-Review]

Aller Angst vor Rezessionen, Rauchverbote und Finanzkrisen zum Trotz kommt die Hotellerie- und Gastronomiebranche aus dem Wachstum nicht heraus. Kaum eine Sparte ist dazu so beliebt bei Auszubildenden, Studenten und Arbeitsuchenden, wie das Gastgewerbe, denn es locken spannende Berufe und gute Karrierechancen, und das nicht selten an den schönsten Orten der Welt.

Das Magazin Rolling Pin, das sich in der Branche schon lange einen guten Namen gemacht hat, packte daher unlängst die Gelegenheit beim Schopf und eröffnete unter gleicher Flagge eine Stellenbörse im Web, die sich auf Berufe in der Hotellerie, Gastronomie und Kreuzfahrt spezialisiert hat.

Die Besonderheit, die diese Seite ausmacht, liegt dabei zum einen in der langjährigen Erfahrung, die die Macher mit Hilfe des Printmagazins Rollin Pin bereits im Vorfeld mit in das Projekt gebracht haben.
So vertrauen bereits rund 3.800 Unternehmen, darunter namhafte Häuser wie Marriott, Club Med und Hilton International, die Vermittlung vakanter Stellen Rolling Pin an.

Zum anderen profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber von der strengen Spezialisierung auf diesen einen Teilbereich des Arbeitsmarktes, der im Stellenwirrwarr allgemeiner Portale oftmals schwer nur heraus zu filtern ist.
Diese Selektion ermöglicht eine gewisse Exklusivität, die Qualität der ausgeschriebenen Stellen wird so für Suchende leichter überschaubar.

Der Vielfalt der Angebote bei Rolling Pin hingegen tut die Einschränkung auf wenige Branchen keinen Abbruch.
Je nach Saison bietet das Portal zwischen 500 und 4.500 freie Positionen im In- und Ausland, wobei keine Anzeige länger als sechs Wochen in der Datenbank verbleibt.

Auch vermeintlich branchenfremde Arbeitssuchende sollten sich die Zeit nehmen, um einmal unverbindlich durch die Stellenangebote zu stöbern. In der Tourismusbranche sind weit mehr Berufe angesiedelt als man mitunter erwartet.

Der Zugang zu den Angeboten ist ein kostenloses Kinderspiel: Interessenten registrieren sich im VIP Bewerberservice und legen ein Bewerbungsprofil an, das wahlweise für Unternehmen einsehbar oder versteckt geführt werden kann. Sämtlichen Bewerbungsunterlagen, wie Lebenslauf, Zeugnisse und Bewerbungsfotos können hochgeladen und zu einer digitalen Mappe zusammengefügt werden. Hat man einmal seine Daten hinterlegt, lassen sich passende Angebote mittels eines Wunschstellenprofils ermitteln und die Bewerbung ist jederzeit mit einem Klick griffbereit.

Ein Bewerbungsgenerator zur Erstellung des Anschreibens und viele hilfreiche Tipps für eine professionelle Bewerbung, das Bewerbungsgespräch und die Gehaltsverhandlung leisten weitere Hilfestellung.

Brancheninterne News und Informationen zum Arbeiten im Ausland tun ihr Übriges, um das Angebot zu vervollständigen. Und hat man sich dann auf mehrere Stellen beworben hilft eine Bewerbungshistorie, den Überblick zu wahren.

Für mindestens alle Jobanwärter in der Hotellerie, Gastronomie und Kreuzschifffahrt ist Rolling Pin demnach eine unverzichtbare Adresse.

Wissen alleine reicht nicht…

Januar 27, 2008


Aus einer neuen Studie des Beratungsunternehmens Kienbaum Executive Consultans GmbH geht hervor, dass Personalverantwortliche 42% der Bewerber mangelnde Persönlichkeit vorwerfen. Sogar 45% der Bewerber fehlt es den Personalern nach an Soft Skills, sozialer Kompetenz.

Fachliche Defizite der Bewerber beklagen dagegen nur rund 21%, ein Mangel an Berufserfahrung stört 34% der Verantwortlichen.

Generell beklagen Personalverantwortliche bei Bewerbern eingeschränkte Mobilität und Flexibilität. Insgesamt sei ein Anstieg der Ansprüche seitens der Bewerber bei gleichzeitigem Rückgang der geforderten Leistungen zu beklagen.

Hartz 4-Empfänger klagen an…

Januar 27, 2008

…und das in zunehmendem Maße;

2007 legten 775.000 Hartz 4-Empfänger Wiederspruch gegen ihren Arbeitslosengeld II- Bescheid ein. In den meisten Fällen ging es dabei um Leistungskürzungen und Wohngeld.
Damit hatte die Bundesagentur für Arbeit 175.000 Wiedersprüche mehr zu bearbeiten, als im Jahr zuvor.
Letztenendes landeten 99.200 Klagen von ALG 2 -Empfängern bei den deutschen Sozialgerichten, was einer Steigerung von 42% im Vergleich zu 2006 entspricht.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 7.723 Millionen Anträge auf Arbeitslosengeld II gestellt.

Quelle: Die Zeit

Ein Mann in einem Heißluftballon…

Januar 23, 2008

…hat sich verirrt.

Er geht tiefer und sichtet einen Mann am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft:

„Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen und ich weiß nicht wo ich bin.“

Der Mann am Boden antwortet: „Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10m Höhe über Grund. Sie befinden sich zwischen 40 und 41 Grad nördlicher Breite und zwischen 59 und 60 Grad westlicher Länge.“

„Sie müssen Ingenieur sein“ sagt der Ballonfahrer.

„Bin ich“, antwortet der Mann, „woher wussten sie das?“

„Nun,“ sagt der Ballonfahrer, „alles was sie mir sagten ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert.“

Der Mann antwortet: „Sie müssen im Management tätig sein.“

„Ja,“ antwortet der Ballonfahrer, „aber woher wussten sie das?“

„Nun,“ sagt der Mann, „sie wissen weder wo sie sind noch wohin sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben wie sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie in exakt der gleichen Lage sind wie vor unserem Treffen, aber jetzt bin irgendwie ich schuld!“

[Ist mir gerade in die Hände geflattert. Leider kenne ich die Quelle nicht]

Pressemitteilung des DJV

Januar 20, 2008

…schon etwas älter, aber schaden kann es ja nicht:



Post vom BFJ – am besten ignorieren

Die Bundesgeschäftsstelle des DJV hat mit einer deutlichen Warnung auf eine Briefaktion des Bundesverbandes Freier Journalisten (BFJ) reagiert: In den vergangenen Wochen erhielten viele freie Journalisten per Brief das Angebot, Mitglied im Bundesverband Freie Journalisten (BFJ) zu werden. Der DJV empfiehlt, diese Werbebriefe zu ignorieren.

Geschäftsführer des BFJ ist Dieter Stand, Sitz die Waldburgstraße 15 in Stuttgart. Unter der gleichen Adresse firmierte das Redaktionsbüro Gesundheit & Medizin, für das ein gewisser Viktor Capellari im Jahr 2003 Jobs für ein Medizin-Magazin angeboten hatte. Bedingung war die Vorabzahlung von 15 Euro für ein „Info-Paket“. Gerüchte besagen, dass es sich bei Stand und Capellari um dieselbe Person handeln soll.

Genauso wie das Angebot Capellaris damals erscheint auch Stands aktuelles Angebot dubios. Die Gegenleistung für 120 Euro Jahresgebühr wird nicht deutlich, konkrete Informationen fehlen in den Briefen weitgehend. Maßnahmen, mit denen der BFJ die Ankündigung, bundesweit aktiv für die Interessen der freien Journalisten in allen Bereichen einzutreten, umsetzen will, werden nicht genannt. Einen Internetauftritt bietet der BFJ nicht.

Presseausweise des BFJ werden als Geschenkidee bei ebay versteigert, ergo macht man sich für viel Geld höchstgradig lächerlich mit so einem Ding.

Hrmpf.

Januar 20, 2008

38 Wörter

Speedtest

Nicht gut.
Ich übe.

Frauen verdienen in Ungarn besser…

Januar 14, 2008

Laut einer Studie der Managementberatung Kienbaum verdient ein Geschäftsführer in Ungarn im Schnitt 22,5 Mio. Forint (89.718 Euro) im Jahr. Überraschend ist, dass weibliche Geschäftsführer besser entgolten werden als ihre männlichen Kollegen. Allerdings seien nur rund neun Prozent der Geschäftsführer in Ungarn weiblich, hieß es bei der Präsentation der Zahlen.

Test: Neue Rechtschreibung

Januar 14, 2008

Kleine fiese Fallen warten in der neuen Rechtschreibung immer noch begeistert darauf, dass ich hineintappe. Kein Test zur neuen Rechtschreibung, den ich an mir vorbei ziehen lasse, um ein wenig zu üben. Mittlerweile klappt es, aber man weiß ja nie.

Hier ist ein -wirklich kleiner- Rechtschreibtest zum mitnehmen beim vorbeigehen.

Autoren gesucht – suite101.de.

Januar 14, 2008

Lange wurde es schon angekündigt, jetzt, irgendwann -dann- ist es auch so weit: suite101 öffnet die Pforten zu seinem deutschen Portal suite101.de, aus nicht bestätigter Quelle soll es im Februar soweit sein.

suite101.com ist eine seit 1996 bestehende Publishing-Webseite mit Hauptsitz in Vancouver/Kanada. Rund 850 freie Autoren und Experten verfassen derzeit Artikel zu gut 2000 redaktionell betreuten Themenbereichen der englischprachigen Seite. suite101 nimmt grundsätzlich nur erfahrene Autoren und Experten in seinen Schriftsteller-Pool auf. Diese genaue Qualitätskontrolle ist zweckmäßig, da alle Autoren an den Umsätzen ihrer Artikel beteiligt werden. Man will so vermeiden, dass die mittlerweile rund 7 Millionen Leser durch schlecht aufbereitete Texte abgeschreckt werden.

Zu der Vergütung zitiert suite101.de-Chfredakteur Dirk Westphal im Journalismus.com-Forum Job-Angebote aus den Autoreninformationen folgendermaßen:

„Einige unserer englischsprachigen Autoren, die sehr selten veröffentlichen, nehmen monatlich nur einige Dollar ein und sind dennoch glücklich, weil sie z.B. einfach nur gerne über Perserkatzen oder Cricket oder die Geschichte von Massachusetts schreiben, ohne damit ihren Lebensunterhalt bestreiten zu wollen. Andere, welche die Autorenschaft bei Suite101 regelmäßig als journalistischen Nebenjob betreiben (…), kommen ohne größere Probleme auf mehrere Hundert Dollar im Monat. Sehr fleißige Autoren erzielen auch vierstellige Beträge im Monat. Allerdings wäre es unseriös, dies für die ersten eins, zwei Jahre der deutschen Version in Aussicht zu stellen.
Das Honorar gibt es (…) jeden Monat – unabhängig davon, ob Sie in der gleichen Frequenz weiterschreiben. Auch wenn Sie gar nicht mehr auf Suite101 veröffentlichen, wird der Umsatzanteil für bereits publizierte Texte weitergezahlt. Monate und Jahre. Auch für Zweitverwertungen. Genau das ist es, was wir für eine echte Alternative und Ergänzung für freie Autoren halten – nicht für alle natürlich, aber doch für gar nicht so wenige….“

Das die Vergütung gerade in den ersten Jahre im deutschsprachigen Raum bei weitem nicht so hoch angesetzt werden kann versteht sich. Als Reputations- und Selbstvermarktungstool für Autoren und Journalisten könnte es sich aber durchaus schnell als wichtige Größe etablieren.

Wer den Start -offiziell im Frühjahr 2008- nicht abwarten möchte kann sich hier bereits als Autor bewerben.

Wer sich darüber hinaus für ein Praktikum in der Redaktion interessiert, dem wird hier weitergeholfen.

ebay widget

Januar 13, 2008

Die Welt scheint sich ein wenig dagegen zu sperren, aber ich finde dieses ebay-Spielzeug großartig. Bisher gibt es das Widget Gadget (ich weiß nicht, wie die es nennen…) nur auf der englischen Seite, aber wen hindert das?