Archiv für Dezember 2007

Stefan Aust verklagt Spiegel

Dezember 18, 2007

…Und der „Focus“ berichtet.

Weil angeblich die Abfindung zu gering ausfällt bereitet Stefan Aust, Noch-Chefredakteur des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL, zusammen mit seinem Anwalt Matthias Prinz einen Arbitsgerichtsprozess gegen den Verlag vor.

Mitte November war bekannt geworden, dass die Gesellschafter des Spiegel die Vertragsverlängerung von Stefan Aust als Chefredakteur einstimmig abgelehnt hatten.

Wer die Nachfolge als Chefredakteur antritt bleibt weiter unklar, nachdem der bisherige Favorit Claus Kleber den Posten abgelehnt hatte.

Quelle: DWDL.de



Der Deutsche Presseausweis…

Dezember 18, 2007

…2008 kann hier beantragt werden.

Aber lohnt sich das überhaupt noch?

Die "amtliche Anerkennung", die den bundesweit einheitlichen Presseausweis als "den" Presseausweis kennzeichnete, wird es bald jedenfalls nicht mehr geben:
Bislang hatten insgesamt vier Verbände -der Bankenverband der Zeitungsverleger (BDZV), die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju/ver.di), der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)- einen einheitlichen Presseausweis mit der Auorisierung der Innenministerkonferenz der Länder ausgegeben.

Freelens, eine Vereinigung von Fotojournalisten, hatte erfolgreich gegen die strengen Vergabe-Richtlinien geklagt und damit einen Stein ins rollen gebracht. Die IMK beschloss auf dieses Urteil hin im Mai 2006 die Zahl der Verbände, die einen Presseausweis ausstellen dürfen, von vier auf insgesamt zwölf zu erhöhen.

Nun folgte der Beschluss, den amtlichen Hinweis mit der Bitte auf Anerkennung des Ausweises durch den Vorsitzenden der IMK auf der Rückseite des Presseausweises zukünftig nicht mehr zu drucken.

Die Verbände reagieren unterschiedlich auf diese Entscheidung. Im Zweifelsfall kann das dazu führen, dass jeder Verband anfängt, seine eigene Version eines Presseausweises zu drucken, denn genau wie der Beruf des Journalisten ist auch die Herausgabe eines Presseausweises in Deutschland weder geschützt noch legitimiert. Zumal der Presseausweis über die Jahre an Einfluss und Bedeutung verloren hat, da mittlerweile in den meisten Fällen jeweilige Presse-Akkreditierungen von Veranstaltern und Venues ausgegeben werden.

 

Die letzte Runde durch die IMK autorisierte Presseausweise gibt es bis zum 31.12.2008 bei den o.g. Verbänden, der Grund, warum er so begehrt ist findet sich hier.

 

Quelle: Spiegel online

SPIEGEL Wissen ab Frühjahr online

Dezember 17, 2007

Spiegel Online kündigt heute den Start für die neue Rechercheplattform SPIEGEL Wissen für das Frühjar 2008 an.

Idee des von SPIEGELnet und Bertelsmann-Tochter Wissen Media Group gegründete Joint Venture ist die Verknüpfung von DER SPIEGEL und SPIEGEL online-Inhalten sowie Bertelsmann Lexika und -Wörterbüchern und den Einträgen von Wikipedia. NAch Stichwortsuche werden so Inhalte aus verschiedenen lexikalischen und journalistischen Perspektiven dargestellt.

 

Mit dem Start von SPIEGEL Wissen stehen dann erstmals seit Gründung des Magazins  DER SPIEGEL 1947 alle Archivartikel kostenlos zum Download zur Verfügung.

Das erotische Rohwolt Taschenbuch steht auf dem Index…

Dezember 17, 2007

…Whä?

 

Anbieter von z.T. antiken Büchern auf Booklooker.de sehen sich derzeit mit einer unangenehmen Abmahnwelle konfrontiert. Das Vergehen: mitunter werden auf der Seite Titel angeboten, die bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften indiziert sind.

 

Wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht hatte eine Bonner Fachbuchhandlung eine bislang nicht bekannte Anzahl an Abmahnungen an private und gewerbliche Anbieter verschickt.

Besonders ärgerlich für die Betroffenen Händler ist dabei, dass die meisten der Werke, um die es geht, so alt sind, dass sie (nach 25 Jahren) automatisch aus dem Index gelöscht werden.

 

Quelle: heise

DIHK fordert Abschaffung der Künstlersozialkasse

Dezember 14, 2007

Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), hat in einem offenen Brief an das Bundesarbeitsministerium die mittelfristige Abschaffung der Künstlersozialkasse (KSK) gefordert. Grund dafür ist der wachsende Unmut und die steigende Zahl an Beschwerden von Unternehmen gegen die seit Juli verschärften Kontrollen der Zahlungen an die KSK durchgeführt werden.

Die KSK ist eine Besonderheit unter den Sozialversicherungen, Künstler und Publizisten können zu sehr günstigen Konditionen in die gesetzliche Sozialversicherung einzahlen. Derzeit beträgt der Satz 5,1% des jeweiligen Honorars, ab Anfang 2008 wird er auf 4,9% gesenkt.
Die Hälfte davon zahlt jeweils der Versicherte, den Rest übernimmt zu 60% der Auftraggeber und zu 40% der Bund.

Um die Zahlungen besser Überwachen zu können, hat die große Koalition die Kontrolle über die KSK der Deutschen Rentenversicherung übergeben. Deren 3600 Sozialversicherungsprüfer haben nun seit Juli 2007 den Auftrag insgesamt ca. 280.000 Unternehmen auf korrekte Abgaben rückwirkend auf die letzten 5 Jahre zu überprüfen. In den letzten vier Monaten habe sich aufgrund dessen herausgestellt, dass zahlreiche Unternehmen nicht oder nur teilweise ihren Verpflichtungen nachgekommen sind. Kann nun eine Firma innerhalb von 4 Wochen keine lückenlose Zahlung nachweisen drohen zum Teil erhebliche Nachzahlungen.

Die DIHK warnt vor einer drohenden Insolvenz kleiner und mittelständischer Unternehmen und fordert, die Prüfung auf gegenwärtige und zukünftige Abgabeforderungen zu beschränken. Weiter kritisiert sie die KSK, da diese auch dann von Unternehmen Abgaben verlangt, obwohl gebuchte Künstler, Publizisten, Programmierer oder Web-Designer im Ausland leben oder gar nicht Mitglied in der KSK sind. Das führe unter den Betrieben zu Unsicherheiten darüber, wann Abgaben fällig würden.

„Diese Schwierigkeiten, die sich durch die verstärkte Prüfung der Abgabepflicht ergeben, machen eindrücklich die Webfehler der Künstlersozialversicherung deutlich. Sie ist insgesamt unsystematisch und bürokratisch. Sinnvoll wäre es daher – jenseits der Lösung der aktuellen Probleme – diese Sonderform einer Sozialversicherung mittelfristig nicht weiter fortzuführen.“ – A. Dercks, DIHK

Das Bundesarbeitsministerium hat die Forderung nach Einstellung der rückwirkenden Prüfung jedoch bereits mit dem Argument zurückgewiesen, dass Unternehmen, die ihre Zahlungen geleistet hätten nicht benachteiligt werden dürften.

Quelle: FTD

American Job Titles

Dezember 14, 2007

manager-magazin.de sucht Mitarbeiter…

Dezember 13, 2007

Pagerank10 – Top 13 2007

Dezember 9, 2007

 

 

1
Google
1630000 Backlinks

2
Adobe Reader – Download
1190000 Backlinks

3
U.S. Government’s Official Web Portal
860000 Backlinks

 

4
Real.com
434000 Backlinks

5
Energy.gov
371000 Backlinks

6
Massachusetts Institute of Technology
178000 Backlinks

7
World Wide Web Consortium
134000 Backlinks

8
Adobe Systems Incorporated
85200 Backlinks

9
Macromedia
85200 Backlinks

10
The White House
58800 Backlinks

11
National Science Foundation (NSF)
49600 Backlinks

12
Macromedia – Flash MX 2004
24900 Backlinks

13
MIT Laboratory for Computer Science
5140 Backlinks

Prepaid Kreditkarte?!

Dezember 9, 2007

….gibt es und funktioniert ähnlich wie Handy-Prepaidkarten. Der Besitzer lädt seine Karte per Überweisung auf und kann so, genau iwe mit einer "normalen" Kreditkarte Geld abheben, bezahlen, etc., Schufaeintrag zum trotz.

 

Einige Karten und damit verbundene Leistungen findet man hier im Vergleich.

""Was macht coole Eltern aus?…

Dezember 6, 2007

…fragt sich die Bundesagentur für Arbeit und liefert eine mögliche Antwort gleich hinterher: "Zuhören, Nachfragen, Beraten".

 

Basierend auf einer aktuellen Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), nach der Eltern den größten Einfluss bei der Berufswahl ihrer Kinder haben, hat die Behörde nun ein Online-Magazin ins Leben gerufen, mittels dessen sich Eltern über mögliche Bildungswege ihrer Kinder informieren können.

 

Auf abi.de finden sich neben vielen Hintergrundinformationen über einzelne Berufe und Branchen auch Tipps und Hinweise, wie Eltern bei der Entscheidung für den richtigen Beruf am besten unterstützen können. "Erziehungsberechtigte sollen in die Lage versetzt werden, die Interessen und Begabungen ihrer Sprösslinge zu erkennen und dieses Wissen auf den Prozess der Berufswahl zu übertragen" (BfA).

Das Printmagazin abi extra>>Eltern, dass parallel erscheint, soll Eltern weiter dabei helfen, die richtige Hochschule oder den richtigen Ausbildungsbetrieb zu finden, Kosten- und Finanzierungsfragen klären und über künftige Trends auf dem Arbeitsmarkt informieren.
Das Magazin kann auch in größeren Mengen kostenlos von Schulen und Elternverbänden/Elternbeiräten bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

 

Quelle: BfA