Archiv für Juli 2007

Out of Germany

Juli 21, 2007

Arbeiten im Ausland ist ein Traum von Vielen. Allerdings ist es ein weiter Weg von der Idee bis zur endgültigen Abreise; ein neuer Job muss ersmal gefunden werden, behördliche Hürden gilt es zuhauf zu überwinden und die neue Heimat wartet mit oft unberechenbaren Herausforderungen auf.

Um auf alle Begebenheiten vorbereitet zu sein bietet das Forum „Out of Germany“ Auswanderwilligen ein breites Spektrum an Informationen und Tipps. Wer mit dem Gedanken spielt, das Land für längere Zeit zu verlassen, kann sich hier über Jobangebote im Ausland genauso informieren, ein Jobgesuch aufgeben und findet viele weiterführende Links zu allen wichtigen Portalen zum Thema Arbeiten im Ausland.

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Kontoüberprüfung von ALG II-Empfängern erlaubt

Juli 19, 2007

ALG II-Empfängern droht ab sofort die Kontoabfrage bei Verdacht auf Leistungsmissbrauch.

Bisher haben vorallem die Finanzbehörden, der Zoll und die Polizei auf private Kontobewegungen und -Stände zugegriffen, als Mittel, um Steuerhinterziehung und Geldwäsche zu bekämpfen. Einige Sozialbehörden dürfen seit April 2005 auf diesem Weg Informationen über Kontonummern abfragen, erst neuerdings ist auch die EInsicht der Kontobewegungen erlaubt.

Möglich macht dies die Unternehmnessteuerreform, wie die Zeit berichtet. Demnach müssen die Behörden vor einer Kontoabfrage nicht einmal den Betroffenen informieren, sondern können sich darauf berufen, dass „ein vorheriges Auskunftsersuchen keinen Erfolg verspricht“.

Quelle: Die Zeit

Vorsicht bei Spanisch-Stipendien…

Juli 16, 2007

In mehreren deutschen Universitäten hängen derzeit Plakate eines Unternehmens namens „Erasmusplus“, die damit werben, dass sie Stipendien füe Sprachreisen Spanien vergeben. Laut Werbeversprechen muss man nicht einmal Student sein, um das Angebot wahrnehmen zu können. die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass das Plakakt eine auffällige Ähnlichkeit mit dem Erasmus-Stipendien-Programm der Europäischen Union auffweist (wie auch schon der Name).

Allerdings hat Erasmusplus nichts mit den EU-geförderten Stipendien zu tun. Es ist überhaupt fraglich, ob es sich bei dem Angebot um Stipendien handelt, Erasmusplus verspricht zwar eine finanzielle Beteiligung und Unterstützung von bis zu 3150 Euro, diese werden allerdings nicht in bar zur Verfügung gestellt, sondern an Unterrichts- und Unterhaltungskosten angerechnet.

Zudem müssen Interessenten, bevor sie das Angebot in Anspruch nehmen, erst einmal 100 Euro an Erasmusplus überweisen, laut Unternehmen eine Maßnahme, damit Teilnehmer sich nur anmelden, wenn auch wirkliches Interesse besteht. Zurückerstattet wird diese Anzahlung nähmlich nicht.

Auf Nachfrage seitens der Süddeutschen Zeitung räumte ein Mitarbeiter von Erasmusplus immerhin ein, dass es sich bei den „Stipendien“ im eigentlichen Sinne um nichts weiter als Rabatte handele, die von einer eigenständigen und gemeinnützigen Organisation namens „Centro Espanol Erasmusplus“ bezuschusst würden. Auf der Seite erasmusplus.com steht davon allerdings nichts.

Foto und Quelle süddeutsche.de

Arbeit macht Krank

Juli 16, 2007

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Düsseldorfer Wirtschafts- und Sozialwissentschaftliche Institut (WSI) nach einer Befragung von 2200 Betrieben und 1400 Personalräten.
In neun von zehn Betrieben ist in den letzten zehn Jahren der Stress bei den Arbeitnehmern gestiegen, der Arbeitsaufwand hat sich verlängert, jedoch die Zeit, Arbeiten zu erledigen wurde verkürzt.

Im Schnitt kümmert sich laut der Umfrage gerade mal die Hälfte aller Betriebe um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Je kleiner ein Unternehmen ist, desto weniger wird sich in der Regel um das Wohlbefinden der Angestellten gekümmert. Nur jede achte Firma hat von sich aus vorbeugende Maßnahmen gegen die Überbelastung der Mitarbeiter ergriffen. Dabei fordert das Arbeitsschutzgesetz die Firmenchefs seit seit 1996 dazu auf, die gesundheitliche Belastung der Mitarbeiter regelmäßig zu überprüfen.

Mit der Umfrage verfolgten die Wissenschaftler des WSI zwei Ziele; Zu Einen eine Reform des Arbeitsschutzgesetzes, damit die „Gefährdungsbeurteilung“ in Betrieben nicht länger nur auf Freiwilligkeit beruht und Unternehmen zukünftig verpflichtet sind, sich mehr um die Gesundheit der Angestellten zu kümmern, zum Anderen ist das Ergebniss der Studie ein gewichtiges Gegenargument in der Debatte um Arbeitszeitverlängerung zum Erhalt von Arbeitsplätzen.

Quelle: Süddeutsche online

Geld verdienen via Internet: Etsy

Juli 15, 2007

Für alle, die schon lange mit der Idee spielen, einen Online-Shop zu eröffnen, aber bislang immer vor dem umständlichen Einrichten einer Seite zurückgeschreckt sind, gibt es Etsy. Einzige Bedingung: Kreativität.
Im großen Web 2.0-Land hat es nun auch eine Handarbeits-Community geschafft, sich zu etablieren, und das mit Erfolg.

Auf Etsy treffen sich Künstler und Handarbeitsbegeisterte, professionelle Handwerker und Hobbybastler, um sich gegenseitig auszutauschen und ihre Waren in eigenen Shops anzubieten. Alles, was sie dafür brauchen, ist eine Registrierung, eine gültige Kreditkarte und ein paar Produkte aus eigener Herstellung.

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Die Palette der Anbieter reicht von Fotografien über gebastelten Schmuck, Getöpfertes, Gestrickt-, Genäht-, Gehäkelt-Geklöppeltes, handgeschöpftes Papier, Holzarbeiten, Brauchbares und Unbrauchbar- aber Schönes bis hin zu wahren Kunstwerken, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Community-Typisch kann man von seinem Profil aus Andere mit den gleichen Vorlieben herausfiltern, zu seinen Favoriten ernennen und sich in Foren austauschen und kennen lernen. Man muss nicht umbedingt Verkäufer werden, um sich einzuloggen und teilzunehmen reicht eine schlichte Registrierung.

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Die Registrierung ist für Käufer und Verkäufer kostenlos. Auch das Einrichten eines Shops und das Hochladen von bis zu fünf Fotos pro Artikel kosten nichts. Erst wenn ein Artikel für den Verkauf freigeschaltet wird berechnet Etsy pro Angebot $ 0.20 für vier Monate. Wird ein Artikel verkauft, kommen noch mal 3,5% des Verkaufspreises (ohne Porto und Versandkosten) hinzu.

Die Preise für ihre Ware bestimmen die Verkäufer selbst. Gehandelt wird bislang ausschließlich in US Dollar, Etsy bucht die entstandenen Kosten monatlich über ein Kreditkartenkonto ab. PayPal ist zwar in Planung, konkrete Informationen gibt esallerdings noch nicht. Mit Kunden können Verkäufer allerdings auch andere Zahlungsweisen aushandeln.

Auch wenn man nicht vor hat, gleich einen eigenen Shop zu eröffnen, lohnt sich der Blick auf die Seite zum stöbern, Ideen sammeln und Menschen kennen lernen. Für Kreative -jeden Alters- ist Etsy eine wunderbare Spielwiese. Klicken Sie einfach eins der Bilder an…

Fotos Etsy

Gesundheitliche Prävention für Selbstständige

Juli 12, 2007

Selbstständig Erwerbstätige sind für die wirtschaftliche Entwicklung und für den Arbeitsmarkt von zunehmender Bedeutung. Allerdings fallen sie durch das Netz des Arbeitsschutzsystems. Zwar sind sie für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten bei der Arbeit verantwortlich, ihr eigener Präventionsbedarf bleibt jedoch außen vor. Dies trifft auch für die zahlreichen „Solo-Selbstständigen“ zu. Dabei sind Selbstständige mindestens so großen Belastungen ausgesetzt wie Beschäftigte. Erschwerend kommen die Unsicherheit der Marktsituation sowie die hohe Eigenverantwortung hinzu.

Die Zahl der Selbstständigen hat sich seit 1991 um 20 Prozent erhöht und steigt weiter an. Bereits heute machen die rund 4,3 Millionen Selbstständigen in Deutschland etwa elf Prozent der Erwerbsbevölkerung aus. Dabei arbeiten neun von zehn Selbstständigen allein oder leiten Kleinbetriebe mit bis zu zehn Beschäftigten. Der Rat der Europäischen Union reagierte im Februar 2003 auf diese Entwicklung. Im Rahmen der Lissabon-Erklärung forderte er alle Mitgliedstaaten auf, Angebote und Maßnahmen zu entwickeln, die den Arbeits- und Gesundheitsschutz Selbststständiger verbessern.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat im November 2006 das Projekt „Selbstständig & Gesund“ abgeschlossen, das sie im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) durchgeführt hat. Dabei entstanden Vorschläge für ein nationales Handlungskonzept, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz für Selbstständige zu verbessern. Zurzeit befindet sich ein Forschungsbericht in Vorbereitung. Erste Ergebnisse und weitere Informationen präsentiert die Projekt begleitende Homepage www.selbststaendig-und-gesund.de.

Behörden dürfen weiter auf Kontostammdaten zugreifen

Juli 12, 2007

Laut Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist das seit zwei Jahren geltende Zugriffsrecht auf Kontodaten seitens der Behörden kein Verstoß gegen das Grundgesetz. Justiz, Finanz- und Sozialbehörden können weiterhin Kontostammdaten wie Name, Geburtsdatum und Kontonummer abrufen, auf Kontostände und Geldbewegungen haben die Behörden nach wie vor keinen Zugriff.
Das Gericht in Karlsruhe wies damit die fünf Verfassungsbeschwerden mit der Begründung ab, das Gesetz vom 01. April 2005 sei mit dem „Recht auf informelle Selbstbestimmung“ kompatibel. Allerdings lenkte das Gericht in dem Punkt ein, als das die Befugnisse der Sozialbehörden zu unpräzise gefasst seien und nachgebessert werden müssten.
Quelle: taz

Migrationshintergrund erschwert Arbeitsplatzsuche

Juli 12, 2007

Wie u.A. die Financial Times berichtet, hat die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund bemängelt. Sprachbarrieren und Diskriminierung seien Ursache dafür, das die Beschäftigungschancen für Ausländer und Eingebürgerte in Deutschland schlechter seien als in den meisten anderen Ländern, so der Bericht der Organisation.

Die OECD empfahl für die Verbesserung der Situation für Migranten eine ganze Palette an Maßnahmen; darunter auch die anonymisierung der Lebensläufe, um sich vor Vorurteilen der Arbeitgeber zu schützen. Auf dem derzeit stattfindenden Integrationsgipfel, auf dem auch ein Nationaler Integrationsplan vorgestellt werden soll. Der Plan sieht auch Selbstverpflichtungen der Wirtschaft vor, Migranten stärker zu fördern

Mit einem Anteil von 12% leben in Deutschland mehr Menschen mit Migrationshintergrund, als in allen anderen 24 Industrienationen.

Quelle: FTD

Preisvergleich

Juli 10, 2007

Das Statistische Bundesamt sammelt bekannterweise akribisch Daten und Fakten, so auch Preise. Um Preisentwicklungen zu veranschaulichen hat man übersichtliche Graphen entworfen; der linke Graph zeigt den radikalen Preisanstieg von Tageszeitungen, der rechte (unten) den preislichen Sturz ins Bodenlose von Computerbildschirmen jeweils seit dem 01.01.2001. Weitere Beispiele aus verschiedenen Bereichen im Preismonitor des Statistischen Bundesamtes.

Die Daten des Preismonitors beruhen auf Preisbeobachtungen, die von den Preiserhebern der amtlichen Verbraucherpreisstatistik monatlich in etwa 40.000 Geschäften und Dienst­leistungs­betrieben aus 188 Gemeinden in Deutschland durchgeführt werden.

AdSense – Tipps

Juli 10, 2007

Er verdient immerhin etwa 30 Dollar am Tag mit Google AdSense, hier verrät er wie: