Archiv für Juni 2007

Gestresst?

Juni 29, 2007

Wer würde nicht manchmal gerne auch…

Arbeitslosenzahlen für Juni 2007

Juni 29, 2007

„Durch die stabile Konjunktur wächst die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Arbeitslosigkeit sinkt deutlich. Die Nachfrage nach Mitarbeitern ist weiter gestiegen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise.

  • Arbeitslosenzahl im Juni: -125.000 auf 3.687.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -712.000
  • Arbeitslosenquote im Juni: -0,3 Prozentpunkte auf 8,8 Prozent

Die Zahl der Arbeitslosen hat von Mai auf Juni im Zuge der Frühjahrsbelebung um 125.000 auf 3.687.000 abgenommen (West: -76.000 auf 2.427.000; Ost: -49.000 auf 1.260.000). Der Rückgang war stärker als im Durchschnitt der letzten drei Jahre (-101.000). Saisonbereinigt errechnet sich ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 37.000. Nachdem die Abnahmen in letzten beiden Monaten wegen der geringeren Winterarbeitslosigkeit etwas schwächer ausgefallen waren, hat sich der Abbau im Juni wieder verstärkt. Gegenüber dem Vorjahr gab es 712.000 Arbeitslose weniger. Die günstige Entwicklung liegt vor allem am konjunkturell bedingten Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Daneben spielen aber auch die Entlastung durch ein rückläufiges Arbeitskräfteangebot sowie die Professionalisierung der Arbeit der Job-Center eine Rolle.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Baskenmütze fällt unter das Kopftuchverbot…

Juni 29, 2007

„Der Gesetzgeber habe das Recht, das äußere Auftreten von Lehrern zu regeln“, befand laut Tagesspiegel die vorsitzende Richterin in einem Prozess gegen eine junge türkische Lehrerin, die nach dem Kopftuchverbot ersatzweise eine Baskenmütze getragen hatte. Damit wies das Düsseldorfer Arbeitsgericht eine Klage zurück, die die muslimische Lehrerin erstattet hatte, nachdem sie aufgrund der Kopfbedeckung abgemahnt worden war.

Quelle: der Tagesspiegel

Phantom Vibration Syndrom

Juni 26, 2007

Das Handy vibriert, man hebt ab, und stellt fest: es hat nie jemand angerufen…
Die einen nennen es „phantom vibration syndrom“, Andere „Vibranxiety“, den eingebildeten Anruf.
Eine neue Mode-Macke, die mit dem ungebrochenen Handy-Hype Einzug in die technisierte Gesellschaft gehalten hat.

Wer sich jetzt angesprochen, oder gar ertappt fühlt, dem sei zur Entwarnung gesagt: Gefährlich ist das Syndrom nicht, im schlimmsten Falle ist es dem ein- oder anderen etwas peinlich, in der Öffentlichkeit ans Telefon zu gehen und ins Leere zu sprechen.

Dennoch, das Syndrom ist weit verbreitet und treibt mitunter interessante Blüten. User in einem Internetforum beschreiben zum Beispiel: „I get it even when I don’t have my phone.“ (- Es klingelt, auch wenn ich mein Telefon gar nicht dabei habe.) Oder: „I actually get the vibration more often when I don’t have anything in my pockets.“ (~Ich spüre den Vibrationsalarm öfter, wenn ich gar nichts in den Taschen habe.)

Noch ist Vibranxiety weitgehend unerforscht. Eine Ursache des Phantom-Klingelns könnte aber laut Professor Alejandro Lleras der Universität von Illinois schlicht eine Folge davon ist, das immer neue Klingel-, Vibrations- und Alarmtöne von uns voneinander unterschieden werden müssen. Ein Lernprozess, der seinerseits die ein- oder andere ungeplante Blüte treibt.

Quelle: USA today

Geschäftsidee: Umweltfreundliche Hochzeit

Juni 26, 2007

Der Wandel zum Umweltbewusstsein macht auch vor dem Ja-Wort nicht halt: Ein Trend, der nun aus den USA und Großbritannien nach Deutschland schwappt ist die sogenannte „Grüne Hochzeit“.
Das britische Unternehmen Ethical Weddings hat diesen Trend übernommen und bietet seinen Kunden Hochzeiten ganz unter dem Aspekt Umweltschutz. Man arbeitet mit verschiedenen Fairtrade-Händlern zusammen, bietet recyclbare und wederverwertbare Produkte und legt gleichzeitig Wert auf einen vergleichbar hohen Standart zu herkömmlichen Produkten. Unter ethisch einwandfrei versteht Ethical Wedding dabei nicht nur Umweltschutz, sondern legt auch Wert auf politische Aspekte. So werden zum Beispiel keine Diamanten aus Minen verwendet, in denen Arbeiter zu Hungerlöhnen schuften, keine Textilien, die unter Umständen aus Kinderarbeit stammen, oder Blumen, die unter Gefährdung der Gesundheit der Arbeiter gezüchtet wurden (wie unter Anderem auf einigen Rosenfarmen in Afrika der Fall).
Die Idee kam den beiden Gründern von Ethical Wedding bei ihrer eigenen Hochzeit. Sie nahmen sich die durchschnittliche Summe einer englischen Hochzeit von 17.000 Pfund zum Richtwert. Wer bereit ist, für einen einzigen Tag so viel und mehr zu investieren, der sollte sich überlegen, ob es nicht sinnvoll ist, eine solche Summe in Dinge zu investieren, die letztendlich langfristig für die ganze Gemeinschaft sinnvoll sind. Beruhend auf diesem Gedanken hat das Gründerpaar seit 2005 ihr Unternehmen aufgebaut; auf der Homepage findet sich neben vielen Informationen zum Thema auch ein Forum zum Meinungsaustausch, viele Anbieter ökologischer Produkte und Fairtrade-Händlern.

Zu Ethical Wedding

Langanhaltendes Wirtschaftswachstum erwartet

Juni 26, 2007

Das ifo-Institut prognostiziert einen langanhaltenden Wirtschaftsaufschwung, man erwartet ein en Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,6% in 2007 und 2,5% in 2008. ifo-Präsident Hans-Werner Sinn erwartet sogar, dass sich der Aufwärtstrend „mit etwas Glück“ bis zum Ende des Jahrzehnts fortsetzt.

Gleichzeitig werde die Arbeitslosenzahl weiter sinken und 2007 im Jahresdurchschnitt bei 3,8 Mio. und 2008 bei 3,5 Mio. Arbeitslosen liegen. Mit diesen Aussichten ist ein deutlicher Anstieg im Konsumverhalten zu erwarten.

Quelle: Der Tagesspiegel

MOO MiniCards

Juni 25, 2007

Eine schöne Alternative zu den gängigen Visitenkarten sind die MOO Cards. Das Format weicht mit 28mm x 70 mm etwas ab, MiniCards sind ungefähr halb so groß, wie gängige Visitenkarten.

Das eigentliche Highlight für jeden Nutzer ist, dass man jede einzelne Karte mit einem anderen Bild aus seiner persönlichen Sammlung bedrucken lassen kann. User mit Flickr-, Bebo-, Habbo-, Second Life-, LiveJournal-, Vox-, Gallery- oder Uploader-Account können ihre Bilder und Screenshots direkt zu MOO überspielen.

Für Alle, die es lieber etwas größer haben, gibt es die MOO NoteCards im Format 100mm x 142mm. Als Grußkärtchen oder Tischkarte genauso einsetzbar wie als nette Message, die man an den Spiegel klemmt.

Zu MOO

Unkündbare Mitarbeiterin entlassen

Juni 25, 2007

Eine Sozialarbeiterin ist nach ihrer vierten Abmahnung wegen schlechter Arbeitsleistung außerordentlich gekündigt worden. Aufgrund ihrer langjährigen Mitarbeit in einem Klinikum war die Beklagte ordentlich unkündbar, das Landesarbeitsgericht Köln erkannte die Kündigung jedoch als wirksam an, da es dem Arbeitgeber unzumutbar gewesen sei, die Mitarbeiterin länger zu beschäftigen (AZ.: 14 Sa 158/06).

(dpa)

Lohnerhöhung – wann und wie?

Juni 25, 2007

In einm Artikel der Zeit online erklärt Gehaltscoach Martin Wehrle („Die geheimen Tricks für mehr Gehalt“ Econ, 224 S., € 20.-), wann und wie Arbeitnehmer die besten Aussichten auf eine Lohnerhöhung haben.
Eineinhalb Jahre sollten seit der letzten Gehaltserhöhung demnach vergangen sein. Hat man einen Erfolg nachzuweisen, hebt das die Chancen natürlich erheblich. Die Dauer der Betriebtszugehörigkeit spiele dabei keine Rolle.

Als Maßstab für eine arbeitsgerechte Zahlung schlägt Martin Wehrle den Vergleich mit ehemaligen Studienkollegen vor. Dabei müsse man allerdings Standortfaktoren berücksichtigen; in Städten wird in der Regel besser bezahlt als auf dem Land. Auch die Größe und das Tätigkeitsfeld einer Firma spielt eine tragende Rolle, große Unternehmen können sich eine Gehaltserhöhung meist besser leisten, als kleine oder mittelständische Betriebe. Zudem wird in manchen Branchen besser gezahlt, als in Anderen.

Quelle: Zeit online

Wirtschaftliche Verluste durch Boreout-Syndrom

Juni 25, 2007

[Bore out Syndrom; Update:]

Nach einer Schätzung des Gallup-Instituts verursacht die Unproduktivität durch gelangweilte Mitarbeiter im Job jährliche Kosten von 220 Milliarden Euro.

Weitere Links zum Thema hier.